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Mitwirkende
Miriam Allan - Sopran
Miriam Allan, Meisterschülerin von Emma Kirkby und Julianne Baird, ist Preisträgerin des Londoner Händel Wettbewerbs 2003. Nach ihrem Studium an der Universität in Newcastle entfaltete sie eine rege Konzerttätigkeit. Mit führenden Chören und Orchestern wie dem Australian Chamber Orchestra und der Sydney Philharmonia hat sie die wichtigsten Werke von Bach, Händel und Purcell aufgeführt. Außerdem und das ist für eine so junge Sängerin eher ungewöhnlich gibt sie auch Liederabende. Diese sind bis jetzt hauptsächlich dem Repertoire des 17. und 18. Jhdts. gewidmet.
Michael Chance - Countertenor
Die Karriere von Michael Chance begann, wie die vieler seiner Kollegen, am Kings College in Cambridge, als Altus im wohl berühmtesten englischen Chor. Heute ist er weltweit einer der gefragtesten Countertenöre, und zwar sowohl im Bereich Oper (er sang für Kent Opera beispielsweise den Militärgouverneur in der Weltpremiere von Judith Weirs A Night at the Chinese Opera"), als auch im Bereich Oratorium und Lied. Er ist Gastprofessor am Royal College of Music in London und häufiger Gast in Paris, Amsterdam, Stuttgart und Berlin, USA, Japan und Australien. Zu den Dirigenten, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet, gehören u.a. Frieder Bernius, Frans Brüggen, John Eliot Gardiner und Trevor Pinnock. Etwas ganz Besonderes sind die Liederabende, die Michael Chance zusammen mit dem Gamben-Consort Fretwork, Nigel North und neuerdings auch Roger Vignoles gibt, bei denen er Lautenlieder der englischen Renaissance und häufig auch zeitgenössisches Repertoire hauptsächlich englischer Komponisten singt.

Michael Chance (links) und Mark LeBrocq (rechts) in der Aufführung
des "Messiah" in der Klosterkirche Maulbronn
Mark LeBrocq - Tenor
Mark LeBrocq studierte am St Catherines College in Cambridge Englisch. An der Royal Academy of Music gewann er mehrere Preise und Auszeichnungen, u.a. den Blyth Buesset Opera Prize", den Royal Academy of Music Club Prize" und die Worshipful Company of Musicians Meda". Er war als Solist an der English National Opera in London engagiert. Im Lauf der Jahre arbeitete der Tenor mit vielen bedeutenden Regisseuren zusammen, u.a. mit David Alden, David Poutney, Jonathan Miller, Niklaus Lehnhoff, Graham Vick und David Freeman. Regelmäßig tritt er mit dem Gabrieli Consort unter Paul McCreesh auf. Er sang in Bath mit Monserat Caballé und Dennis ONeill bei Verdi-Operngalas, Mozarts und Verdis Requiem im Barbican Centre sowie das Mozart-Requiem mit The English Concert unter Trevor Pinnock in Salzburg.
Christopher Purves - Bass
Christopher Purves studierte bei David Keren und Diane Forlano Gesang. Er gab sein Solodebut 1988 beim Festival in Aix-en-Provence in einem Mozart-Konzert mit dem Ensemble The Sixteen unter der Leitung von Harry Christophers. Er trat als Solist in zahlreichen Opern (z.B. von Mozart und Monteverdi) sowie großen Oratorien von Händel auf. In Maulbronn wirkte er bereits bei Judas Maccabäus mit. Seine Konzertengagements führen ihn zusammen mit Ensembles und Dirigenten wie The Sixteen, Herreweghe, Hickox, Gabrieli Consort Covent Garden, John Taverner und Academy of Ancient Music in die großen Konzertsäle der ganzen Welt.
Hannoversche Hofkapelle
Die Hannoversche Hofkapelle steht ganz in der Tradition der historischen Hofkapellen und tritt sowohl in kammermusikalischer als auch in sinfonischer Besetzung auf. Es prägt den Klang des Ensembles, daß seine Mitglieder auch in anderen Formationen der europäischen Barockszene spielen. Das Repertoire der Hannoverschen Hofkapelle schließt nicht nur die Barockmusik in ihrer gesamten Bandbreite ein, sondern auch Werke der Klassik, insbesondere die Opern Mozarts, und der Romantik. Die ständige Auseinandersetzung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts ließ jeden einzelnen Musiker der Hofkapelle zu einem Meister seines Instrumentes werden. So entsteht jenes expressive und elegante Spiel, mit dem sich die Hannoversche Hofkapelle ihren Rang sichert.

Maulbronner Kammerchor
Der 1983 gegründete Maulbronner Kammerchor unter seinem Leiter Jürgen Budday zählt heute zu den Spitzenchören Deutschlands. Das Ensemble erarbeitet sich jährlich neben einem barocken Oratorium ein geistliches und ein weltliches a cappella-Programm, wobei der Schwerpunkt auf der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts liegt. Erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter der Sieg beim 5. Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg 1998, belegen dessen außerordentliches musikalisches Niveau. Der Maulbronner Kammerchor erhielt u.a. Einladungen zu den Ettlinger Schlossfestspielen, in die Kammermusikreihe der Dresdner Philharmonie, zu den Kreuzgangkonzerten im Kloster Walkenried, zu den 1. Internationalen Festtagen Geistlicher Musik in Rottenburg, zum Europäischen Musikfest Passau, zum Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd oder zum Europäischen Musikfest Stuttgart (Bach-Akademie Stuttgart). Es ist dem Kammerchor auch auf internationalem Parkett gelungen, sich einen Namen zu machen. Die Debüt-Tournee 1983 durch die USA, mit Konzerten u.a. in New York und Indianapolis, wie auch die Konzertreisen durch mehrere europäische Länder, Israel und Argentinien (1993, 1997), Südafrika, Namibia (2001) trafen bei Publikum und Rezensenten gleichermassen auf begeisterte Resonanz. Im Herbst 2003 folgte die dritte Südamerika-Tournee mit Konzerten in Argentinien und Uruguay.
Jürgen Budday (Künstlerische Gesamtleitung)
Jürgen Budday ist Kirchenmusikdirektor und künstlerischer Leiter der Klosterkonzerte Maulbronn, der Kantorei Maulbronn und des Maulbronner Kammerchores. Er studierte an der Stuttgarter Musikhochschule Schulmusik, Kirchenmusik und Musikwissenschaft und lehrt seit 1979 am Evangelisch-theologischen Seminar Maulbronn. Für seine musikpädagogische und künstlerische Arbeit erhielt er u.a. das Bundesverdienstkreuz am Bande und den Bruno-Frey-Preis der Landesakademie Ochsenhausen. Seit 2002 führt Jürgen Budday auch den Vorsitz im Beirat Chor des Deutschen Musikrates. Unter seiner künstlerischen Leitung entstanden etliche Konzertaufnahmen, die internationale Beachtung fanden und höchstes Kritikerlob erhielten. Darunter u.a. die Händel-Oratorien Samson", Judas Maccabäus", Saul", Solomon" und Belshazzar" u.a. mit Emma Kirkby, Michael Chance, Nancy Argenta, Stephen Varcoe.
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